An die Freude PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: jansalleine   
Dienstag, 26. Mai 2009 um 12:01 Uhr

Was wäre, wenn Beethoven mit seinem Vorhaben "An die Freude" von Schiller zu vertonen in der Post-Bob-Dylan Ära gelebt hätte? Ja genau, er hätte sich nicht gescheut einfach 15 Minuten lang Strophe an Refrain im immer wiederkehrenden Drei-Akkord-Schema zu packen. Und vermutlich hätte es ungefahr so geklungen:

(einfach Play drücken)

Dieses Gedicht ist so ziemlich die exakteste lyrische Beschreibung dessen, was ich Evangelium nennen würde, die ich kenne.

Achso: und an dieser Stelle noch ein kurzer nachträglicher Geburtstagsglückwunsch an das Grundgesetz. Trotz aller Diskussionen, die man darüber führen kann, eine der vernünftigsten Institutionen unserer Zeit. Wollen wir hoffen, dass es noch eine Weile bestehen bleibt und vorallem seine freiheitlichen Werte nie verloren gehen.

In diesem Sinne...
Brüder trinkt und stimmet ein:
Allen Sündern soll vergeben und die Hölle nicht mehr sein!